{"id":3979,"date":"2024-07-29T16:59:48","date_gmt":"2024-07-29T14:59:48","guid":{"rendered":"https:\/\/fantasy-model.de\/glossary\/jacquard\/"},"modified":"2025-07-19T13:10:51","modified_gmt":"2025-07-19T11:10:51","slug":"jacquard","status":"publish","type":"glossary","link":"https:\/\/fantasy-model.de\/de\/glossary\/jacquard\/","title":{"rendered":"Jacquard"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"glossaryLink\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Jacquard&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Jacquard ist eine Bindungsart f&uuml;r Stoffe, welche eine Gestaltung mit sehr komplexen Mustern gestattet und zur&uuml;ck auf den Erfinder Joseph-Marie Jacquard geht. Unterschiedliche Stoffe k&ouml;nnen mit dieser Technologie gewebt werden, wie Seide, Baumwolle, Viskose oder auch synthetische Stoffe. Charakteristische Jacquardgewebe sind hierbei Brokat, Matelass&eacute; oder Damast, wie sie gern in der Dark Fashion und im Victorian Style verwendet werden.Joseph-Marie Jacquard war ein franz&ouml;sischer Weber und erfand im Jahre 1805 eine Vorrichtung, mit der jeden Kettfaden an einer Webmaschine gesteuert und damit Muster von mehrfacher Vielfalt und Gr&ouml;&szlig;e gewebt werden konnten.Hierdurch konnten auch erstmals endlose Muster mit einer beliebigen Komplexit&auml;t hergestellt werden. Die als Jacquard-Webst&uuml;hle bekannten Apparate waren hierbei die ersten, welche Lochkarten f&uuml;r die Mustergenerierung angewandt hatten. Mit diesen konnten beliebig komplizierte Muster in ein Gewebe gewoben werden.Diese Lochkarte enthielt die wichtigen Informationen, welche zum Weben des Jacquards notwendig waren. Die Nadel tastet hierbei die Karte ab und hebt den Faden in einem Loch und senkt diesen, wenn keines vorhanden ist. Dies erm&ouml;glicht eine maschinelle Herstellung der komplizierten und auch unendlich gro&szlig;en Muster, welche zu der damaligen Zeit, als eine der meisten Webmuster nur h&auml;ndisch hergestellt wurden. Dies war eine gro&szlig;e Erleichterung f&uuml;r die Weber. Zudem wurden in den kommenden Jahrzehnten Maschinen geschaffen, die maschinelle Musterungen f&uuml;r die Strickstoffe gestatten. Die gewebten Stoffe wurden deutlich g&uuml;nstiger. Die &Auml;nderungen der Webmuster auf derselben Maschine erm&ouml;glichte die weitreichende Industrialisierung in der Textilindustrie in Europa.&amp;amp;nbsp;&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/fantasy-model.de\/de\/glossary\/jacquard\/\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'  tabindex='0' role='link'>Jacquard<\/a> ist eine Bindungsart f&uuml;r Stoffe, welche eine Gestaltung mit sehr komplexen Mustern gestattet und zur&uuml;ck auf den Erfinder Joseph-Marie <a class=\"glossaryLink\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Jacquard&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Jacquard ist eine Bindungsart f&uuml;r Stoffe, welche eine Gestaltung mit sehr komplexen Mustern gestattet und zur&uuml;ck auf den Erfinder Joseph-Marie Jacquard geht. Unterschiedliche Stoffe k&ouml;nnen mit dieser Technologie gewebt werden, wie Seide, Baumwolle, Viskose oder auch synthetische Stoffe. Charakteristische Jacquardgewebe sind hierbei Brokat, Matelass&eacute; oder Damast, wie sie gern in der Dark Fashion und im Victorian Style verwendet werden.Joseph-Marie Jacquard war ein franz&ouml;sischer Weber und erfand im Jahre 1805 eine Vorrichtung, mit der jeden Kettfaden an einer Webmaschine gesteuert und damit Muster von mehrfacher Vielfalt und Gr&ouml;&szlig;e gewebt werden konnten.Hierdurch konnten auch erstmals endlose Muster mit einer beliebigen Komplexit&auml;t hergestellt werden. Die als Jacquard-Webst&uuml;hle bekannten Apparate waren hierbei die ersten, welche Lochkarten f&uuml;r die Mustergenerierung angewandt hatten. Mit diesen konnten beliebig komplizierte Muster in ein Gewebe gewoben werden.Diese Lochkarte enthielt die wichtigen Informationen, welche zum Weben des Jacquards notwendig waren. Die Nadel tastet hierbei die Karte ab und hebt den Faden in einem Loch und senkt diesen, wenn keines vorhanden ist. Dies erm&ouml;glicht eine maschinelle Herstellung der komplizierten und auch unendlich gro&szlig;en Muster, welche zu der damaligen Zeit, als eine der meisten Webmuster nur h&auml;ndisch hergestellt wurden. Dies war eine gro&szlig;e Erleichterung f&uuml;r die Weber. Zudem wurden in den kommenden Jahrzehnten Maschinen geschaffen, die maschinelle Musterungen f&uuml;r die Strickstoffe gestatten. Die gewebten Stoffe wurden deutlich g&uuml;nstiger. Die &Auml;nderungen der Webmuster auf derselben Maschine erm&ouml;glichte die weitreichende Industrialisierung in der Textilindustrie in Europa.&amp;amp;nbsp;&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/fantasy-model.de\/de\/glossary\/jacquard\/\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'  tabindex='0' role='link'>Jacquard<\/a> geht. Unterschiedliche Stoffe k&ouml;nnen mit dieser Technologie gewebt werden, wie <a class=\"glossaryLink\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Seide&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Seide ist eine sehr feine Faser. Sie wird aus dem Kokon der Seidenraupe, der Larve des Seidenspinners hergestellt und ist die einzige in der Natur vorkommende Endlosfaser. Auch heute noch ist das Hauptproduktionsland China, andere L&auml;nder sind Japan und Indien.Durch die unterschiedlichen Webverfahren entstehen unterschiedliche Seidenarten. Typische Seidengewebe sind Chiffon, Satin, Atlas, Taft, Organza, Georgette und Brokat.Seidenstoffe sind gl&auml;nzend, brillieren mit ihren Farben und besitzen eine hohe Festigkeit. Sie wirkt isolierend bei K&auml;lte oder Hitze. Seide knittert kaum.Stoffe aus Seide sind empfindlich gegen Wasserflecken, Hitze und direkter Sonneneinstrahlung.Textilien aus Seide sollten mit der Hand mit einem speziellen Seidenwaschmittel gewaschen werden. Die Stoffe d&uuml;rfen nicht ausgewrungen werden und nach dem Trocknen bei mittlerer Temperatur von links geb&uuml;gelt werden.&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/fantasy-model.de\/de\/glossary\/seide\/\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'  tabindex='0' role='link'>Seide<\/a>, Baumwolle, Viskose oder auch synthetische Stoffe. Charakteristische Jacquardgewebe sind hierbei Brokat, Matelass&eacute; oder Damast, wie sie gern in der <a href=\"\/?p=2170\">Dark Fashion<\/a> und im <a href=\"\/?page_id=1869\"><a class=\"glossaryLink\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Victorian Style&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Der Victorian Style f&auml;llt in den zeitlichen Rahmen der Regierungszeit von K&ouml;nigin Victoria von England. Dieser Stil wird in drei Stilstufen unterteilt, deren Abgrenzung mitunter schwierig ist: Die Epoche des Early Victorian Style reicht etwa von 1830-1850, die zweite Bl&uuml;te erreichte der Stil im High Victorian Style zwischen etwa 1850 und 1875, ehe er schlie&szlig;lich im Late Victorian Style mit den Variationen Vernacular Revival, Old English Style und Queen Anne Revival um die Jahrhundertwende ausklang.Der Viktorianische Stil ist in unterschiedlichen Auspr&auml;gungen in allen Gattungen anzutreffen. Einendes Charakteristikum aller Phasen ist eine grunds&auml;tzliche Wendung gegen die strenge Formensprache des Klassizismus zugunsten eines verst&auml;rkt auf dekorative Wirkung zielenden Kunstverst&auml;ndnisses. Gerne griff man in Entsprechung zum zeitgleich in England fassbar zu machenden Ph&auml;nomen des &amp;quot;Gothic Revival&amp;quot; im Zuge der Neogotik auf gotisches Vokabular zur&uuml;ck. Nicht selten wurden unterschiedliche Stile eklektizistisch miteinander kombiniert. Das macht den Victorian Style auch f&uuml;r Modelshootings in der Schwarzen Szene und im Steampunk sehr beliebt.&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/fantasy-model.de\/de\/glossary\/victorian-style\/\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'  tabindex='0' role='link'>Victorian Style<\/a><\/a> verwendet werden.<\/p>\n<p>Joseph-Marie <a class=\"glossaryLink\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Jacquard&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Jacquard ist eine Bindungsart f&uuml;r Stoffe, welche eine Gestaltung mit sehr komplexen Mustern gestattet und zur&uuml;ck auf den Erfinder Joseph-Marie Jacquard geht. Unterschiedliche Stoffe k&ouml;nnen mit dieser Technologie gewebt werden, wie Seide, Baumwolle, Viskose oder auch synthetische Stoffe. Charakteristische Jacquardgewebe sind hierbei Brokat, Matelass&eacute; oder Damast, wie sie gern in der Dark Fashion und im Victorian Style verwendet werden.Joseph-Marie Jacquard war ein franz&ouml;sischer Weber und erfand im Jahre 1805 eine Vorrichtung, mit der jeden Kettfaden an einer Webmaschine gesteuert und damit Muster von mehrfacher Vielfalt und Gr&ouml;&szlig;e gewebt werden konnten.Hierdurch konnten auch erstmals endlose Muster mit einer beliebigen Komplexit&auml;t hergestellt werden. Die als Jacquard-Webst&uuml;hle bekannten Apparate waren hierbei die ersten, welche Lochkarten f&uuml;r die Mustergenerierung angewandt hatten. Mit diesen konnten beliebig komplizierte Muster in ein Gewebe gewoben werden.Diese Lochkarte enthielt die wichtigen Informationen, welche zum Weben des Jacquards notwendig waren. Die Nadel tastet hierbei die Karte ab und hebt den Faden in einem Loch und senkt diesen, wenn keines vorhanden ist. Dies erm&ouml;glicht eine maschinelle Herstellung der komplizierten und auch unendlich gro&szlig;en Muster, welche zu der damaligen Zeit, als eine der meisten Webmuster nur h&auml;ndisch hergestellt wurden. Dies war eine gro&szlig;e Erleichterung f&uuml;r die Weber. Zudem wurden in den kommenden Jahrzehnten Maschinen geschaffen, die maschinelle Musterungen f&uuml;r die Strickstoffe gestatten. Die gewebten Stoffe wurden deutlich g&uuml;nstiger. Die &Auml;nderungen der Webmuster auf derselben Maschine erm&ouml;glichte die weitreichende Industrialisierung in der Textilindustrie in Europa.&amp;amp;nbsp;&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/fantasy-model.de\/de\/glossary\/jacquard\/\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'  tabindex='0' role='link'>Jacquard<\/a> war ein franz&ouml;sischer Weber und erfand im Jahre 1805 eine Vorrichtung, mit der jeden Kettfaden an einer Webmaschine gesteuert und damit Muster von mehrfacher Vielfalt und Gr&ouml;&szlig;e gewebt werden konnten.<\/p>\n<p>Hierdurch konnten auch erstmals endlose Muster mit einer beliebigen Komplexit&auml;t hergestellt werden. 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Die als Jacquard-Webst&uuml;hle bekannten Apparate waren hierbei die ersten, welche Lochkarten f&uuml;r die Mustergenerierung angewandt hatten. Mit diesen konnten beliebig komplizierte Muster in ein Gewebe gewoben werden.Diese Lochkarte enthielt die wichtigen Informationen, welche zum Weben des Jacquards notwendig waren. Die Nadel tastet hierbei die Karte ab und hebt den Faden in einem Loch und senkt diesen, wenn keines vorhanden ist. Dies erm&ouml;glicht eine maschinelle Herstellung der komplizierten und auch unendlich gro&szlig;en Muster, welche zu der damaligen Zeit, als eine der meisten Webmuster nur h&auml;ndisch hergestellt wurden. Dies war eine gro&szlig;e Erleichterung f&uuml;r die Weber. Zudem wurden in den kommenden Jahrzehnten Maschinen geschaffen, die maschinelle Musterungen f&uuml;r die Strickstoffe gestatten. Die gewebten Stoffe wurden deutlich g&uuml;nstiger. 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Die Nadel tastet hierbei die Karte ab und hebt den Faden in einem Loch und senkt diesen, wenn keines vorhanden ist. Dies erm&#xF6;glicht eine maschinelle Herstellung der komplizierten und auch unendlich gro&#xDF;en Muster, welche zu der damaligen Zeit, als eine der meisten Webmuster nur h&#xE4;ndisch hergestellt wurden. Dies war eine gro&#xDF;e Erleichterung f&#xFC;r die Weber. Zudem wurden in den kommenden Jahrzehnten Maschinen geschaffen, die maschinelle Musterungen f&#xFC;r die Strickstoffe gestatten. Die gewebten Stoffe wurden deutlich g&#xFC;nstiger. 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